Rückstände von Pestiziden und Mykotoxinen in Spaghetti: Diese Marke sollte man Kindern nicht geben

Unter all den potenziell schädlichen Substanzen, die bei Salvagentes Forschung entdeckt wurden, schockierte das Vorhandensein von Don und Furosin die wissenschaftliche Gemeinschaft.

Im ersten Fall haben wir es mit dem sogenannten Vomitoxin zu tun, einem in Getreide vorkommenden Pilz, der schwere Störungen des Magen-Darm-Systems verursacht. Der zweite Grund ist eine Verunreinigung, die das Getreide beim Trocknen freisetzt, wenn die Trocknung bei ungeeigneten und zu hohen Temperaturen erfolgt. Es kann Leber- und Nierenprobleme verursachen, ist jedoch nicht genotoxisch.

Beide Komponenten sind schädlich für Kinder.

Bei der jüngsten Pasta-Umfrage wurden drei von 20 Marken in Bezug auf die Sicherheit als unzureichend eingestuft und erhielten die Note 5.

Darunter finden wir Lidl mit seinen Combino-Spaghetti.

Hier sind die von Salvagente gemeldeten Details:

  • Weizenherkunft: EU und Nicht-EU
  • Preis (Euro/kg): 1,25
  • Organoleptischer Test: Durchschnittlich
  • Glyphosat: Fehlt
  • Andere Pestizide (mg/kg): Piperonylbutoxid 0,031
  • Furosin (mg/100 g): Ausgezeichnet
  • Don (mcg/kg): 291

Obwohl Glyphosat nicht vorhanden ist, sind wir mit einer minimalen, aber vorhandenen Spur des Pestizids Piperonylbutoxid konfrontiert. Am besorgniserregendsten ist Dons Konzentration. Die Mindesttoleranzschwelle liegt bei 200 µg/kg für Kinder (750 µg/kg für Erwachsene) und wird von der betreffenden Marke deutlich überschritten.

Ohne einen Skandal auszulösen, rät Salvagente daher, Kindern diese Spaghetti nicht anzubieten, da sie nicht speziell für ihre Ernährung entwickelt wurden.