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Wenn Katzen ins Beet machen, ist es mit der Tierliebe schnell vorbeiFoto: Settinee Kulsuttisatien/Shutterstock

Katzen sind viel geliebte Haustiere, die aber in ungünstiger Konstellation ziemlich nerven können. Streuner aus der Nachbarschaft hinterlassen Kot und Markierungen, gerne auch in Gemüsebeeten und Sandkästen. Da die Nase eine zentrale Rolle spielt, hilft es zum Verjagen und Vertreiben, ungeliebte Gerüche einzusetzen. Auch andere Methoden helfen.

Die Nase ist Angriffsziel Nummer eins

Katzen sind geruchsempfindlich und mögen nahezu keinen künstlichen Geruch. Auch einige natürliche Geruchsquellen stoßen sie ab. Idealerweise werden diese Hilfsmittel einfach in Beeten verteilt. Welchen Geruch mögen Katzen nicht:

Bananen

Bananenschalen unter Bodendeckern auslegen

Chili

Als Pulver gleichmäßig verstreuen, auf einer Rasenfläche aus als umlaufende Barriere gut einsetzbar

Kaffee

Kaffeesatz sammeln und auf und im Boden verteilen

Lavendel

Anpflanzen oder getrocknet auslegen

Minze

Pfefferminzsträucher anpflanzen oder Minzöl träufelnd verteilen

Nelke

In getrocknetem Zustand auslegen, aufhängen oder als Nelkenöl träufelnd verteilen

Pfeffer

Genauso wie Pfeffer einsetzen

Zitrone in jeder Form

Zitronengras anpflanzen, Zitronenschalen verteilen oder Konzentrat träufelnd verteilen

Im Handel ist sogenanntes Katzengranulat erhältlich, das sich ausstreuen lässt und einen Geruch absondert, den Katzen nicht mögen. Erfahrungsgemäß ist das Mittel nicht wirksamer als viele Hausmittel, aber teurer.

Andere von Katzen ungeliebte Methoden

Fast alle Katzen sind extrem wasserscheu. Wenn der Besucher regelmäßig mit einem Wasserstrahl empfangen wird, bleibt er oft irgendwann aus. Bei einem markierenden Kater darf der Strahl sehr intensiv angewendet werden.

Gemulchte Beete sind für eine fremde Katze nicht attraktiv, weil sie nicht an die Erde herankommen, ohne Chaos anrichten zu müssen.

Der sogenannte Katzenschreck arbeitet mit Ultraschall. Das Gerät kann mit Bewegungsmelder  ausgelöst werden und in der Frequenz auch so eingestellt werden, dass sich gleichzeitig andere Tiere verjagen lassen. Bei eigenen Haustieren ungeeignet.

Eine der einfachsten Methoden wird oft vergessen. Katzen sind schreckhaft und wenn sie regelmäßig erschreckt werden, haben sie irgendwann keine Lust mehr, zu kommen. Folgende Erschreckmethoden „ziehen“:

  • Platzender Luftballon
  • Fliegender Schlüsselbund
  • Lautes Klatschen in die Hände
  • Mit Megafon ansprechen
TIPPS & TRICKS
Denken Sie auch an für die Katze attraktive Besuchsgründe. Vertreiben Sie Feldmäuse und Wühlmäuse. Vermeiden Sie auch, von Katzen geliebte Pflanzen in Ihrem Garten zu setzen. Lockend sind Baldrian, Harfenstrauch, japanische Matatabi und japanischer Strahlengriffel, Kiwi und Katzenminze.